Die TSG Hoffenheim muss sich auf zwei Abgänge einstellen. Fisnik Asllani, 23, steht kurz vor einem Wechsel zu RB Leipzig. Der Stürmer fehlte bereits im ersten Testspiel gegen die SGV Freiberg, um kein Verletzungsrisiko einzugehen - ein klares Zeichen für die anstehende Transaktion. Nach 18 Toren in 33 Bundesliga-Spielen der abgelaufenen Saison könnte der Kraichgauer für rund 30 Millionen Euro den Verein verlassen. Leipzig müsste dafür jedoch zunächst Kaderplatz schaffen, wie bereits von Sky und im n-tv-Transfer-Ticker berichtet wurde.

Was ist passiert?

Bei Hoffenheim läuft es auf Abschied für zwei Offensivspieler hinaus. Asllani, der im Sommer 2023 von Partizan Belgrad nach Hoffenheim wechselte, hat bereits signalisiert, dass er den Verein verlassen will. Sein Fehlen im Testspiel gegen Freiberg deutet auf eine bereits laufende Vereinbarung hin. RB Leipzig gilt als Favorit für die Verpflichtung, müsste aber zunächst Platz im Kader schaffen - etwa durch den Verkauf oder die Leihe weiterer Spieler. Parallel steht Gift Orban vor einem Wechsel in die Türkei. Der ungarische Stürmer, der erst im Januar 2025 von Basel zu Hoffenheim kam, wird für ein Jahr an den Aufsteiger Amed SK verliehen. Die Türken zahlen eine Leihgebühr von einer Million Euro und sichern sich zudem eine Kaufoption über vier Millionen Euro, die unter bestimmten Bedingungen zur Pflicht wird. Der Medizincheck soll in der kommenden Woche stattfinden, sobald die Einreise geklärt ist.

Warum ist das wichtig für Hoffenheim?

Für Hoffenheim ist der Doppelabgang ein herber Verlust. Asllani war mit 18 Toren in der letzten Saison der beste Torschütze des Teams und hatte sich als Schlüsselspieler etabliert. Sein Weggang würde eine Lücke in der Offensive reißen, die schwer zu füllen ist. Gleichzeitig zeigt der Verein mit Orbans Leihe, dass er junge Talente auch in schwierigen Phasen gewinnbringend platzieren kann - immerhin sichert sich Amed eine Kaufoption, die bei Erfüllung von Bedingungen automatisch greift. Die Kraichgauer, die aktuell auf dem 5. Platz in der Bundesliga mit null Punkten stehen, müssen nun schnell handeln. Die Saison beginnt in wenigen Wochen, und ohne Verstärkung droht ein schwieriger Start. Trainer Pellegrino Matarazzo steht vor der Herausforderung, die Offensive neu aufzustellen - sei es durch interne Lösungen oder neue Transfers.

Was kommt als Nächstes?

Für Asllani könnte der Wechsel zu Leipzig bereits in den kommenden Tagen perfekt werden. RB Leipzig hat Interesse signalisiert, muss aber zunächst Kaderplatz schaffen. Sollte der Deal zustande kommen, würde Leipzig einen erfahrenen Bundesliga-Torschützen verpflichten - allerdings zu einem hohen Preis von rund 30 Millionen Euro. Orban hingegen wird vorerst in der Türkei spielen. Sollte Amed die Kaufoption ziehen, könnte Hoffenheim langfristig auf eine Rückkehr verzichten müssen. Für den ungarischen Stürmer ist es eine Chance, sich in einer neuen Liga zu beweisen. Hoffenheim wiederum muss nun nachlegen, um die entstandenen Lücken zu schließen - sei es durch Neuverpflichtungen oder die Förderung eigener Talente. Die Kraichgauer haben mit null Toren und null Punkten in dieser Saison noch alles vor sich. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Verein die Abgänge kompensieren kann oder ob weitere Veränderungen nötig sind.