Hoffenheim erlitt eine schmerzhafte Heimpleite gegen Borussia Dortmund, nachdem die TSG eine komfortable 2:0-Führung aus der Hand gab. Ein Eigentor von Albian Hajdari in der Schlussphase besiegelte die 2:3-Niederlage in der PreZero Arena.
Die TSG hatte das Spiel lange Zeit fest im Griff. Leon Avdullahu und Tim Lemperle sorgten mit ihren Treffern für eine 2:0-Führung, die bis zur 54. Minute Bestand hatte. Doch dann drehte Dortmund das Spiel komplett. Serhou Guirassy und Fabio Silva glichen für die Gäste aus, bevor Hajdari unglücklich ins eigene Netz traf.
Nach einer starken ersten Halbzeit und der frühen Führung nach der Pause schien die TSG auf dem Weg zu den ersten Punkten der Saison zu sein. Doch Dortmund erhöhte den Druck, und die Hoffenheimer Verteidigung geriet zunehmend unter Beschuss. Dortmunds Torhüter Gregor Kobel analysierte später die Schwierigkeiten seiner Mannschaft in der ersten Spielhälfte, die letztlich überwunden wurden. "Wir hatten Schwierigkeiten, in das Spiel zu finden, effektive Kombinationsspiele zu kreieren und Zweikämpfe zu gewinnen", sagte Kobel.
Die Niederlage lässt Hoffenheim mit null Punkten aus zwei Spielen auf dem 16. Tabellenplatz der Bundesliga zurück. Das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo hat bisher vier Tore erzielt, aber sechs kassiert, was eine negative Tordifferenz von -2 bedeutet. In der Tabelle klafft bereits eine Lücke von sechs Punkten zum Spitzenreiter SC Freiburg.
Die verpassten Punkte im Heimspiel wiegen besonders schwer in der frühen Phase der Saison. Mit der aktuellen Bilanz von zwei Niederlagen in zwei Spielen steht die TSG unter Druck, schnell zu reagieren. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um den Anschluss an die Konkurrenz in der Mitte der Tabelle nicht zu verlieren. Die komplette Übersicht über die aktuelle Ligaplatzierung findet sich in unseren Standings.
Für Borussia Dortmund war es ein historischer Erfolg. Es war das erste Mal seit Januar 2022, dass der BVB einen Zwei-Tore-Rückstand in einem Auswärtsspiel der Bundesliga noch in einen Sieg verwandelte. Für Dortmunds Trainer Niko Kovac war es zudem sein 50. Bundesligaspiel auf der BVB-Bank, in dem er mit 107 Punkten einen neuen Klubrekord aufstellte. Kovac selbst gab zu, dass etwas Glück im Spiel war. "Es war ein glücklicher Sieg, das muss man sagen, besonders wenn man das Spiel dank eines Eigentors gewinnt", sagte der Trainer.
Die TSG muss die Enttäuschung schnell hinter sich lassen, denn der nächste Bundesliga-Gegner wartet bereits. Am 12. September 2026 empfängt Hoffenheim den VfB Stuttgart in der PreZero Arena. Stuttgart liegt derzeit auf dem 8. Tabellenplatz und stellt eine erneute harte Herausforderung dar. Alle anstehenden Termine des Teams sind in unserem Fixtures Kalender verzeichnet.
Die Mannschaft von Pellegrino Matarazzo muss dringend die Defensivprobleme in den Griff bekommen, die in den ersten beiden Spielen sechs Gegentore zugelassen haben. Die Konzentration über die vollen 90 Minuten wird zum Schlüsselfaktor, um die ersten Punkte der Saison zu holen. Die Vorbereitung auf das Duell mit Stuttgart beginnt umgehend, wobei die Spieler auch auf der Squad Seite des Clubs zu finden sind.
