TSG Hoffenheim hat drei ihrer ersten vier Bundesligaspiele verloren. Trainer Christian Ilzer fürchtet nach diesem desaströsen Auftakt ein mentales Problem bei seinen Spielern und spricht von der Angst vor dem „blauen Elefanten“, einer großen, sichtbaren Herausforderung.
Die Mannschaft steht nach vier Spieltagen mit nur drei Punkten auf dem 14. Tabellenplatz. Die jüngste Serie ist verheerend: Die letzten fünf Pflichtspiele endeten mit vier Niederlagen und nur einem Sieg. Zuletzt unterlag Hoffenheim am vergangenen Wochenende beim SC Paderborn mit 1:3. Die Bilanz in der Liga lautet 1 Sieg und 3 Niederlagen bei 7 erzielten und 10 kassierten Toren. Die Mannschaft hat in den vier Spielen insgesamt 360 Minuten gespielt und dabei nur 3 Punkte geholt.
Ilzers Analyse
Ilzer sieht die Ursache für die schwachen Leistungen vor allem im Kopf der Spieler. Der Trainer sprach von einem Problem, das über rein fußballerische Faktoren hinausgehe. Die Mannschaft müsse lernen, mit dem Druck umzugehen, der mit den hohen Erwartungen an den Saisonstart verbunden war. Die peinliche 0:2-Niederlage gegen den kretischen Klub OFI in der letzten Woche hat diese Krise zusätzlich verschärft.
Die kommenden Aufgaben sind klar. Der nächste Prüfstein wartet am 10. Oktober mit dem Heimspiel gegen den Tabellensechzehnten Hamburger SV. Die Vorbereitung auf dieses wichtige Duell wird nun im Mittelpunkt stehen. Hoffenheims Topscorer ist derzeit Adam Daghim mit zwei Saisontreffern, der beim Spiel in Paderborn auch den Ehrentreffer erzielte.
Ilzer und sein Team haben nun etwas Zeit, um an der mentalen Stärke zu arbeiten, bevor es gegen den HSV wieder um Punkte geht.
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