Hoffenheim feierte am siebten Spieltag einen wichtigen 3:0-Heimsieg gegen Bayer Leverkusen, der jedoch von einer schweren Verletzung des Leverkusener Abwehrspielers Loïc Badé überschattet wurde. Die Tore für die Kraichgauer erzielten Andrej Kramarić per Elfmeter (79.), Alexander Prass (89.) und Max Moerstedt in der Nachspielzeit (90.+5).
Der Sieg katapultiert Hoffenheim in der Tabelle auf den 14. Platz und bringt die Mannschaft auf sechs Punkte aus sechs Spielen, bei zwei Siegen und vier Niederlagen. Damit hat das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo nun drei Pflichtspiele in Folge gewonnen, nachdem zuvor zwei Bundesligapartien verloren gingen. Die aktuelle Form der letzten fünf Spiele zeigt drei Siege und zwei Niederlagen. In der Liga liegt die Mannschaft mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von elf erzielten und 14 kassierten Toren nun elf Punkte hinter der Tabellenspitze.
Schwere Szenen um Loïc Badé
Kurz vor dem 2:0 kam es zu den besorgniserregenden Szenen. Bei einem Zusammenprall mit Hoffenheims Max Moerstedt zog sich Leverkusens Innenverteidiger Loïc Badé eine schwere Verletzung zu. Der 26-jährige Nationalspieler war nach dem Aufprall zunächst nicht ansprechbar und musste minutenlang auf dem Platz behandelt werden, bevor he schließlich auf einer Trage vom Feld getragen wurde. Leverkusens Kapitän Robert Andrich äußerte sich nach dem Spiel besorgt. „In allererster Linie hoffen wir auf jeden Fall, dass es Loïc bald besser geht“, sagte Andrich.
Prass trifft und fliegt
Alexander Prass hatte den Sieg mit seinem Treffer zum 2:0 in der 89. Minute scheinbar perfekt gemacht. In der Euphorie zog der Mittelfeldspieler jedoch sein Trikot aus, was nach seiner bereits in der ersten Hälfte erhaltenen Gelben Karte die zweite Gelbe und damit die Rote Karte zur Folge hatte. Prass muss somit im nächsten Spiel pausieren. Das 3:0 erzielte schließlich der junge Max Moerstedt, der auch in den vorherigen Siegen gegen Lyon und Gladbach getroffen hatte.
Hoffenheims Strafstoß war nach einem Foul von Edmond Tapsoba an Fisnik Asllani im Strafraum vom Schiedsrichter nach VAR-Einsatz gegeben worden. Kramarić verwandelte souverän. Die Mannschaft zeigte in der zweiten Halbzeit eine starke Leistung und nutzte ihre Chancen effizient. Mit nun elf erzielten und 14 kassierten Toren in der Liga hat sich die Defensive im Vergleich zu den frühen Niederlagen deutlich verbessert.
Nächste Aufgabe für Hoffenheim ist das Auswärtsspiel beim Tabellensechsten Werder Bremen am Samstag, 31. Oktober. Die Hoffenheimer müssen dabei auf den gesperrten Alexander Prass verzichten. Topscorer Andrej Kramarić, der in den letzten Spielen mit zwei Toren und drei Vorlagen glänzte, wird eine zentrale Rolle einnehmen müssen.
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