Hoffenheim‑Stars enttäuschen bei der WM 2022
Hoffenheim musste nach Katar ein bitteres Fazit ziehen: zehn Nationalspieler starteten, aber kein einziger schaffte das Viertelfinale. Die Hoffnungswelle, die vor dem Turnier in der Stadt spürbar war, erlag schnell der Realität. Während die Mannschaft in der Bundesliga aktuell 5. Platz in der Bundesliga, 61 Punkte, 18 S‑/7 U‑/9 N‑ liegt, bleibt die internationale Bilanz ein Dorn im Auge.
Was lief bei der WM schief?
Die meisten Hoffenheim‑Internationals spielten in Gruppen, die von starken Gegnern dominiert wurden. Julián Álvarez, Nadiem Amiri und Kevin Akpoguma konnten nur ein einziges Unentschieden sichern, bevor die Gruppe bereits nach zwei Spielen entschieden war. Fehlende Konstanz und zu wenig Minuten auf dem Platz verhinderten jede Chance auf das Weiterkommen. Trainer Stefan Kuntz kritisierte nach dem Turnier die mangelnde Abstimmung zwischen Club‑ und Nationalteam‑Trainingsplänen.
Warum das für die Saison wichtig ist
Ein schlechtes WM‑Ergebnis kann die Moral im Verein schwächen, doch Hoffenheim nutzt die Erfahrung, um die aktuelle Bundesliga‑Kampagne zu stärken. Mit 65 Toren und 52 Gegentoren (+13 Tordifferenz) liegt das Team offensiv stark, aber defensiv noch zu verbessern. Der Abstand von 28 Punkten zum Spitzenreiter Bayern München zeigt, dass noch ein langer Weg bis zum Titel bleibt. Die Spieler, die in Katar wenig glänzten, kehren nun mit neuer Motivation zurück.
Was erwartet Hoffenheim nach der WM?
Im Sommer steht die Transferperiode an. Hoffenheim plant, die Abwehr zu verstärken, um die 52 Gegentore zu reduzieren. Gleichzeitig sollen die Offensivkräfte, die bereits 65 Tore erzielt haben, weiter ausgebaut werden. Der Trainerstab arbeitet an individuellen Trainingsplänen, um die im Turnier gesammelten Erfahrungen zu nutzen. Fans dürfen sich auf ein intensives Saisonende freuen, in dem jedes Spiel zählt, um den Abstand zu Bayern zu verringern.
Wie geht es mit den Nationalspielern weiter?
Einige der zehn Hoffenheim‑Internationals haben bereits ihre nächsten Länderspiele bestätigt. Sebastian Rudy und Andreas Beck setzen auf mehr Einsatzzeit, während Luka Jovic nach seiner torlosen WM‑Phase in die Vorbereitung für die nächste Saison startet. Die Nationaltrainer beobachten die Entwicklung genau, denn ein stärkeres Club‑Umfeld könnte die Leistungen bei künftigen Turnieren verbessern.
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