TSG Hoffenheim bereitet sich auf ein entscheidendes Bundesliga-Duell gegen den VfB Stuttgart vor, das als Top-Vier-Spitzenspiel mit nur noch drei verbleibenden Partien in der Saison gilt. Die Kraichgauer, die nach einer schwächeren Phase wieder in Form sind, treffen auf einen direkten Konkurrenten um die begehrten Champions League-Plätze. Beide Teams liegen aktuell punktgleich mit 57 Zählern, wobei Stuttgart nur aufgrund der besseren Tordifferenz vorne liegt.
Nachdem Hoffenheim den Großteil der Saison als Favorit auf die Champions League-Qualifikation galt, rutschten die Sinsheimer nach einem 3:0-Sieg gegen Freiburg Mitte Februar in der Tabelle ab. Eine enttäuschende Serie von nur einem Sieg in sieben Spielen, darunter Niederlagen gegen St. Pauli, RB Leipzig und Mainz, dämpfte ihren Schwung erheblich und ließ sie zwischenzeitlich zurückfallen.
Unter der Leitung von Trainer Christian Ilzer haben sich die Hoffenheimer jedoch eindrucksvoll von dieser Durststrecke erholt. Mit zwei aufeinanderfolgenden 2:1-Siegen, zuerst gegen den Bundesliga-Vizemeisterkandidaten Borussia Dortmund und anschließend gegen den Hamburger SV, konnten sie sechs wichtige Punkte sammeln. Diese jüngsten Erfolge haben Die Kraichgauer wieder auf Augenhöhe mit Stuttgart gebracht.
Für das bevorstehende Duell muss Hoffenheim auf einige wichtige Spieler verzichten. Valentin Gendrey und Koki Machida stehen aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung. Eine weitere Schwächung ist die Sperre von Grischa Prömel, der nach seiner fünften gelben Karte der Saison im Spiel gegen Hamburg pausieren muss. Diese Ausfälle stellen Trainer Ilzer vor Herausforderungen bei der Kaderzusammenstellung.
Trotz der Ausfälle zeichnet sich eine mögliche Startelf ab. Im Tor wird Oliver Baumann erwartet, der die Abwehrreihe anführen wird. Davor könnten Vladimír Coufal, Ozan Kabak, Albian Hajdari und Bernardo die Viererkette bilden. Die genaue Aufstellung im Mittelfeld und Angriff wird entscheidend sein, um die Stuttgarter Offensive in Schach zu halten und selbst Akzente nach vorne zu setzen.
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