Hoffenheim verlor am Samstag mit 0:2 beim SV Werder Bremen und kassierte damit die erste Niederlage nach drei Spielen ohne Pleite. Niclas Füllkrug erzielte in der 57. Minute den Führungstreffer für die Hausherren und brach damit den langjährigen Rekord von Rudi Völler für die meisten Tore in sieben aufeinanderfolgenden Bundesligaspielen eines Werder-Spielers.
Die TSG, die mit neun Punkten aus sieben Partien auf dem zehnten Tabellenrang steht, konnte in Bremen keine echte Torchance erzwingen. Bereits in der 17. Minute mussten die Gäste eine frühe Verletzung von Mitchell Weiser verkraften, der mit einem Oberschenkelproblem ausgewechselt wurde. Sein Ersatz Eren Dinkci machte das Spiel erst spät entschieden, als er in der 82. Minute nach Vorarbeit von Marco Grüll zum 2:0 traf. Die Bilanz von drei Siegen und vier Niederlagen zu Saisonbeginn zeigt die bisherige Unbeständigkeit des Teams von Trainer Pellegrino Matarazzo. In der Gesamtbilanz dieser Saison stehen nun 14 erzielte und 14 kassierte Tore.
Gelbe Karten und verpasste Gelegenheiten
Das Spiel war von vielen Unterbrechungen geprägt, der Schiedsrichter Tobias Reichel zeigte insgesamt zehn gelbe Karten. Für Hoffenheim verpasste der Debütant Abraha in der 24. Minute eine klare Möglichkeit zum Ausgleich, als er aus guter Position nicht traf. Auch in der Schlussphase vor der Pause musste Torhüter Amos Pieper noch einen Kopfball von Adam Hložek parieren. Die zweite Halbzeit gehörte dann aber klar den Bremern, die ihre Chancen konsequenter nutzten.
Mit dieser Niederlage verpasste es Hoffenheim, die positive Serie aus den letzten Bundesligaspielen fortzusetzen. Die jüngsten Ergebnisse, darunter ein 3:0 gegen Bayer Leverkusen und ein 2:1 Sieg in Mönchengladbach, werden nun von der Auswärtspleite überschattet. Diese positive Form hatte sie auf neun Punkte in der Tabelle gebracht, doch die aktuelle Niederlage unterstreicht die Unbeständigkeit, die auch in der bisherigen Bilanz von drei Siegen und vier Niederlagen zum Ausdruck kommt. Die Mannschaft hat in den letzten fünf Pflichtspielen insgesamt drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage erzielt. Dazu zählen auch die Europapokalspiele, wie das 3:0 gegen Lyon und die 2:3-Niederlage gegen Beşiktaş.
Der Blick richtet sich nun auf das nächste Pflichtspiel. Am Samstag, dem 7. November, empfängt die TSG den Tabellensechzehnten FC Schalke 04 in der PreZero Arena. Alle anstehenden Termine sind im Spielplan aufgeführt. Ein Sieg wäre wichtig, um den Anschluss an die internationalen Plätze nicht zu verlieren, zumal man bereits acht Punkte hinter dem Spitzenreiter Bayern München liegt.
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