Am Samstag (15.30 Uhr) bestreitet die TSG Hoffenheim ihr achtes Saisonspiel in der Bundesliga beim Tabellensiebten Werder Bremen. Die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo trifft dabei auf einen Gegner, der seit sechs Ligapartien ohne Niederlage geblieben ist und mit Niclas Füllkrug den aktuellen Torjäger der Liga in seinen Reihen hat.
Hoffenheim selbst liegt nach sieben Spieltagen auf dem zehnten Rang mit neun Punkten. Die jüngste Bilanz zeigt mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage aus den letzten fünf Pflichtspielen eine solide Formkurve. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams endete am 27. Januar diesen Jahres mit einem 2:0-Auswärtssieg der Kraichgauer.
Personalsorgen und Meilensteine
Die Vorbereitung auf das Nordduell wird von einigen Personalproblemen überschattet. Bambasé Conté fällt mit Adduktorenproblemen aus, und auch Vladimir Coufal hat mit Oberschenkelbeschwerden zu kämpfen. Valentin Gendrey erholt sich von einem Wadenbeinbruch, und Alexander Prass ist gesperrt. Positive Nachrichten gibt es dagegen von zwei erfahrenen Spielern: Torhüter Oliver Baumann steht kurz vor seinem 400. Bundesligaspiel für Hoffenheim, und Stürmer Andrej Kramarić hat kürzlich die Marke von 200 Scorerpunkten in der Liga geknackt.
Die starke Werder-Statistik
Der Gegner aus Bremen bringt eine beeindruckende Serie mit. Neben der sechsspieligen Unschlagbarkeit haben die Grün-Weißen bereits zwölf Punkte gesammelt. Topscorer Niclas Füllkrug hat in sechs Bundesligaspielen in Folge getroffen, und das Team erzielte in dieser Saison acht Tore nach Standardsituationen. Für Hoffenheims Abwehr, die bisher 14 Gegentore kassierte, wird das eine große Aufgabe. Die eigene Offensive konnte immerhin sechs Kontertore erzielen.
Nach dem letzten, torreichen 1:1 beim FC St. Pauli sucht die TSG die Rückkehr zur Siegesspur. „Es war einfach zu wenig von uns“, resümierte Mittelfeldspieler Dennis Geiger nach dem Remis. Die komplette Übersicht über die aktuellen Verletzungen zeigt den angespannten Kaderzustand. Das nächste Spiel nach der Bremen-Reise ist bereits in der neuen Woche fällig. Es ist das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Mittwoch, den 23. Oktober.
Der Anpfiff im Weserstadion erfolgt am Samstag um 15.30 Uhr. Ein Sieg könnte Hoffenheim in der Tabelle an Werder Bremen vorbeiziehen. Die Mannschaft von Pellegrino Matarazzo hat in dieser Saison bereits 14 Tore erzielt, was die zweithöchste Ausbeute der Liga ist. Allerdings kassierte sie auch 14 Gegentore, was die drittschlechteste Defensivbilanz darstellt. In den letzten fünf Spielen gelangen Hoffenheim im Schnitt 2,0 Tore pro Partie.
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